eMail: Flag DE Sign inSign in
Menu

Die Verstärkung von Naturrasen

Die Stärkung des Naturrasens ist nicht so einfach, vor allem gilt es die Gesetze der Natur zu respektieren.

Diese sogenannten Hybriden-Rasen sind keine Neuheit. Das erste System wurde in den Vereinigten Staaten bereits im Jahr 1993 entwickelt. Es schien auf Anhieb eine brillante Idee zu sein, die jedoch eine limitierte Verbreitung aufwies aus verschiedenen Gründen, denen wir hiermit einmal genauer nachgehen:

  1. Herstellungsschwierigkeiten
    • o In der Tat gestaltete es sich besonders difficult schwierig, die künstlichen Fasern am Träger (backing) zu fixieren. Die Wurzeln bieten dem Rasen Unterstützung, absorbieren das Wasser und den Dünger im Boden. Um ihre Funktion zu erfüllen, müssen sowohl sie als auch die zur Mineralisierung der Nährstoffe notwendigen Bakterien „atmen“ können. Um die Wurzeln atmen zu lassen und um deren Entwicklung auch unterhalb des backing zu stimulieren, war es nicht möglich, das klassische (geschlossene) Gewebe in PP und die für die Fixierung der Fasern an den Träger erforderliche Bedeckung in Latex oder PU zu verwenden. Die Industrie hat ein offenes Gewebe (Netz) angewendet und versucht, die Fasern zu blockieren durch das Hinzufügen eines zweiten biologisch abbaubaren Trägers, welcher sich im Laufe der Zeit hätte zersetzen sollen, um Platz für die Wurzeln zum Durchdringen des Gewebes (Netzes) zu machen, und diese auch unterhalb –im Pflanzensubstrat- wachsen zu lassen. Tatsächlich jedoch erfolgt der Abbau nicht rechtzeitig in Kompatibilität mit den Bedürfnissen des Rasens, bedingt durch zahlreiche technologische und Umweltfaktoren.
      Die Fixierung der Fasern ist schwach und mit der Zeit lockert der Abbau des zweiten Trägers die Befestigung der Fasern am Hauptträger. Der Rasen bleibt einfach am Netz verankert, jedoch tragen die künstlichen Fasern nicht zur Stabilität bei. Wenn der Naturrasen von schwachem Wuchs oder sehr beansprucht ist, verliert er seine Stärke, und zusammen mit den Erdklumpen werden auch die künstlichen Fasern gemeinsam mit dem Pflanzensubstrat entfernt, das Gewebe wird freigelegt und somit beginnt die ganze Arbeit von vorne. Einige bieten heute noch ein auf einem offenen Gewebe (Netz) realisiertes Fabrikat an, ohne die Verwendung eines zweiten Trägers, um die Fasern am Netz zu befestigen. Der auf diese Weise hergestellte Kunstrasen ist unvollständig und ungeeignet, da es noch nicht einmal möglich ist, ihn mit dem Füllmaterial zu stopfen und die Fasern zu bürsten, welche wenigstens 1 – 2 cm über dem Pflanzensubstrat hochstehen sollten. Oftmals ist zu beobachten, dass bei den im Pflanzensubstrat eingepflanzten künstlichen Fasern keinerlei Verstärkungsfunktion zu verzeichnen ist. Die einzige plausible Verstärkung ergibt sich aus der Tatsache, dass sich die Wurzeln am Netz verankern können. .
  2. Ungünstige Wachstumsbedingungen für den Naturrasen:
    • o Während der ersten Wachstumsphase durchdringen die Wurzeln solange das Gewebe nicht, bis dieses sich abbaut, Inzwischen entwickeln sich die Wurzeln horizontal über dem backing (Träger) - sodass sie zur Bildung des Filzes beitragend. Um den Rasen bewässerungsmäßig zu unterstützen, wäre man gezwungen, häufig zu bewässern, mit der sich daraus ergebenden Konsequenz, dass die Wurzeln es sich auf der Oberfläche über dem backing "bequem" machen. Es ist bekannt, dass ein Rasen unter diesen Bedingungen nicht dem Stress einer intensiven Begehung (Trampeln) standhalten kann.
    • In einigen Fällen führt die übermäßige Feuchtigkeit, verbunden mit einer reichen biologischen Aktivität, zum Verbrauch von Sauerstoff (O2) im Boden, was somit zu einer anaeroben Aktivität führt, welche den Sauerstoff aus dem Wasser (H2O) und den Schwefeloxiden (SO2 und SO3) verbraucht und damit Wasserstoff (H) und elementaren Schwefel (S) freisetzt. Diese zuletzt genannten bilden eine mächtige Säure, ein toxisches Gift, den Schwefelwasserstoff (H2S), den man am charakteristischen Geruch von faulen Eiern erkennen kann. Das Fortbestehen dieser Bedingungen führt somit zu einer irreversiblen Vergiftung des Rasens, der sich rot verfärbt, wurzellos wird und dann abstirbt.
    • o Einige Träger (backing) fixieren die Fasern bedingt durch das Aufstreichen eines Flüssigklebstoffes auf die gesamte Oberfläche oder auf einen großen Teil des Trägers, unter Anwendung eines der klassischen Verfahren für vollständig künstliches Gras (Latex , Polyurethan, Thermoplast), und haben eine hohe Anzahl von Löchern, um den Eintritt der Wurzeln zu erleichtern. Tatsächlich aber dringen die Wurzeln nicht ein,wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass die Anzahl der Löcher beschränkt ist, und weil das sogenannte backing flach/platt ist: die Zwischenräume zwischen den einzelnen Bohrungen sind wasserdicht, somit bildet das auf dem backing abgelagertes Wasser eine unsichtbare wasserhaltige Barriere aufgrund der Oberflächenspannung des Wassers, welche den Gasaustausch blockiert, was sich somit ungünstig auswirkt auf die Wachstumsbedingungen unter dem Träger. Eine andere plausible Erklärung ist die Tatsache, dass das auf dem backing abgelagerte Wasser für eine übermäßige Feuchtigkeit in der Rhizosphäre (Wurzelbereich) über dem backing sorgt, was das Intoxikationsphänomen intensiviert durch die Bildung von Schwefelwasserstoff ( H2S) . (H2S).
  3. Spieloberfläche übermäßig hart::
    • Im Laufe der Jahre hat sich stets ein Kunstrasen mit sandigem Material gemäß den USGA-Regeln integriert. Sand ist ein sehr resistentes Material in Bezug auf das „Betrampeltwerden“ und kompaktiert sich nicht leicht, jedoch nach einer bestimmten Anzahl von Spielstunden –auch auf sandigen Böden- verhärtet sich die Oberfläche und macht die Intervention mit Verti-Drain erforderlich. Durch die Integration von Kunstfasern in den Sand neigt dieses Phänomen dazu, sich nach der ersten Periode zu verschlechtern und gestaltet die Oberfläche noch härter, welche somit eine vermehrte Intervention mit Verti-Drain erfordert. Das Vorhandensein eines offenen Gewebes in Kett und Schuss (Netz) fungiert als Verteiler von Lasten, was in der ersten Zeit auch zu funktionieren scheint, jedoch nach und nach eine sehr kompakte Oberfläche bildet. Wenn man dann nicht interveniert, erfährt der Rasen eine Verhärtung in der Oberfläche und neigt schließlich dazu sich zu verdünnen.

PowerGrass® Produkt und Verfahren: das Lösungskonzept fürs Problem.

Die Suche nach einer Lösung für die im Vorfeld untersuchte Problematik hat zu einer langen Studie geführt, um die Vorzüge und die Mängel des Kunstrasens und des pflanzlichen Substrats in allen Einzelheiten zu verstehen.

Die Verwendung eines Trägers für den Kunstrasen, offen und atmungsaktiv auf der gesamten Oberfläche, nicht biologisch abbaubar, welcher den Gasaustausch auch unter dem Träger von Anfang an ermöglichen würde, ist eine Bedingung "sine qua non", um ein Hybrid-Projekt zu starten und ist prinzipieller Gegenstand des Patents.

Die gute Befestigung der künstlichen Fasern am Primärträger ist auch ein “Muss”, aber es gibt andere Funktionen, die das Projekt vervollständigen, wie:

  • sicherzustellen, dass der Träger des Kunstgrases nicht zu steif aber gleichzeitig resistent ist,
  • ein Pflanzensubstrat ad hoc zu studieren, um die sportlichen Leistungen, die Wachstumsbedingungen des Rasens sowie die Wurzelbildung über und unter dem Träger zu optimieren.

Geofill® PG, die elementare Grundlage ® PG ...für die Methode PowerGrass

Die Ermittlung der geeigneten Mischung für die Kultivierung von Rasen in einem Hybridsystem war nicht einfach; es waren mehr als 2 Jahren Studien erforderlich, sowie die Erprobung aller möglichen Kombinationen mit den auf dem Markt erhältlichen Mischungen. Heute überraschen die Ergebnisse die besten Wissenschaftler der Welt.

Dank dieser Suche wurde eine spezielle Mischung aus Sand entwickelt, basierend auf den Anforderungen der USGA, mit einem organisch-pflanzlichen Substrat

Geofill® PG.

Enthält Kokosfasern sowie den wertvollsten Kork welcher zur Herstellung von Korken für Weinflaschen vorgesehen ist. Seine Zusammensetzung erhöht die Porosität und gleichzeitig die Feuchtigkeit des sandigen Substrates, was dem Spielfeld einen besseren Dämpfungseffekt verleiht sowie eine Verringerung der Verstopfung erwirkt.

Beachten sie die Einschränkungen der bereits bestehenden Hybrid Rasen: die Kunstfasern sind im sandigen Substrat vergraben und bieten daher keine Schutze für die natürlichen Graskronen. Darüber hinaus ist die Befestigung der künstlichen Fasern an horizontalen Träger unzureichend; Wenn der Naturrasen nachgibt werden auch die künstlichen Fasern durch die Spieler entfernt werden.

Elastic FibersElastic Fibers

Nur die elastischen Fasern (rechts) behalten eine aufrechte Position und schützen die Graskronen des Naturrasens.

Competition no rootsCompetition no roots

Noch eine starke Einschränkung von einem bereits bestehenden Hybrid-Rasen-Systems: die Wurzeln können das Trägergeweben solange nicht durchdringen bis sich das Substrat beginnt aufzulösen. Wenn das geschieht, wirkt sich das auf 1/3 der Oberfläche des Trägers aus und die restlichen 2/3 auf die Verdichtung des Trägers. Eine starke Einschränkung, wenn nur 8-10 Wochen für die Entwicklung der Naturrasen zur Verfügung stehen.

Old Hybrid systemOld Hybrid system

Der Kunstrasen sollte das Wachstum des Naturrasens nicht behindern: Bei den meisten älteren Systemen beobachteten wir, dass der Boden sehr hart ist und das Wachstum des Naturrasens erstickt.

PowerGrass over winterPowerGrass over winter

Bei Powergrass unterstützt der Kunstrasen das Wachstum des Naturrasens: Die Kunstfasern spenden Schatten an die Grastriebe und schützen gegen die Sommerhitze, während das künstliche Trägergewebe die Wärme in den kalten Wintermonaten speichert.

Lassen sie sich einen unverbindlichen Kostenvoranschlag erstellen, ganz einfach und schnell.

All fields are required!

» Privacy information notice (GDPR - European General Data Protection Regulation 679/2016)

The compilation and submission of this electronic form implies the acceptance of what is indicated in the Privacy Information Notice!

POWERgrass in the world

POWERgrass hybrid turf fieldPOWERgrass hybrid turf field

Synthetic turf fieldSynthetic turf field